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Der Mensch aus spirituell-esoterischer und aus biblischer Sicht

Der Mensch aus spirituell-esoterischer Sicht

Aus spirituell-esoterischer Perspektive ist der Mensch weit mehr als ein biologischer Organismus oder ein denkendes Wesen. Er wird als vielschichtiges Energiewesen verstanden, das Körper, Geist und Seele miteinander vereint und zugleich Teil eines größeren kosmischen Ganzen ist. In dieser Sichtweise ist der Mensch ein bewusster Ausdruck universeller Schöpfungskraft – ein Mikrokosmos im Makrokosmos.

Der physische Körper gilt dabei als sichtbares Gefäß, das der Seele ermöglicht, Erfahrungen in der materiellen Welt zu sammeln. Doch jenseits des Körpers existieren direkt um den menschlichen Körper feinstoffliche Ebenen. Diese werden je nach Sichtweise Aura, bioplasmatischer Körper, feinstofflicher Körper, morphogenetisches Feld oder  Energiekörper genannt. Im Menschen selbst sollen auch Energiezentren wie beispielsweise die Chakren vorhanden sein. Diese subtilen Schichten spiegeln den inneren Zustand eines Menschen wider. Emotionen, Gedanken und unbewusste Prägungen hinterlassen energetische Spuren, die wiederum Einfluss auf Gesundheit, Lebensumstände und zwischenmenschliche Beziehungen haben.

Aura, Auraclearing, Auramassage, Auralesen (Aurareading)
Die Seele durchwandert viel Inkarnationen
Der Mensch durchlebt viele Inkarnationen

Zentral ist die Vorstellung der Seele als unsterblicher Kern des Menschen. Sie reist – so viele spirituell-esoterische Lehren – durch verschiedene Inkarnationen (Reinkarnation), um zu lernen, zu reifen und sich schrittweise an ihre wahre Herkunft zu erinnern. Geburt und Tod sind in diesem Verständnis keine absoluten Anfänge oder Endpunkte, sondern Übergänge innerhalb eines fortwährenden Bewusstseinsprozesses. Das Leben wird zu einer Schule, in der jede Erfahrung – auch Schmerz und Krise – eine tiefere Bedeutung trägt.

Der Mensch ist zudem ein Schöpfer seiner Realität. Gedanken und Gefühle senden Schwingungen aus, die mit entsprechenden Energien im Universum in Resonanz treten.

Einst waren Menschen Engelwesen mit hoher energetischer Schwingung

Einfach beschrieben werden Menschen als „Energiewesen“ betrachtet, die einst Engelwesen mit einer sehr hohen energetischen Schwingungsfrequenz waren. Diese Engelwesen wurden von Gott erschaffen, der als hoch schwingende energetische Kraft verstanden wird. Je nach spirituell-esoterischer Lehre sollen Menschen einst einen göttlichen energetischen Lichtkörper gehabt haben.

Bedingt durch eine kosmische Katastrophe soll dieser „Engelstatus“ verloren gegangen sein. Seither sind sie nur noch Energiewesen mit sehr niedriger Schwingungsfrequenz. Bewusst oder unterbewusst sollen sich Menschen aber nach einer höheren energetischen Schwingungsfrequenz zurücksehnen um wieder als Engelwesen mit einem göttlichen Lichtkörper bei Gott zu sein oder Gott-gleich zu sein. Ziel der Esoterik bzw. der Spiritualität ist den Menschen durch spirituell-esoterische Methoden und Praktiken, wieder zur Vollkommenheit zu führen und Gott-gleich zu machen.

Der Mensch als Energiewesen
Die Suche nach tiefer Verbundenheit mit allem Sein

Ein weiteres zentrales Motiv ist die Suche nach Einheit. Spirituell-esoterisch betrachtet lebt der Mensch oft in der Illusion der Trennung: getrennt von anderen, von der Natur, vom Göttlichen. Der spirituelle Weg zielt darauf ab, diese Trennung zu überwinden und die tiefe Verbundenheit allen Seins zu erfahren. Meditation, Rituale, Energiearbeit oder intuitive Erkenntnisse dienen als Werkzeuge, um den Schleier des Alltagsbewusstseins zu lüften.

Der Mensch aus biblischer Sicht

Aus der Sicht der Bibel waren und sind Menschen keine Energiewesen. Auch verfügen oder verfügten sie nie über einen Energie- oder Lichtkörper. 

Die Bibel zeichnet vielmehr ein vielschichtiges und zugleich klares Bild vom Menschen. Gleich zu Beginn heißt es im ersten Buch Mose, dass der Mensch „im Bilde Gottes“ geschaffen wurde (1.Mose 2). Diese Aussage verleiht jedem Menschen eine unverlierbare Würde. Der Mensch ist nicht Zufall, nicht Produkt blinder Kräfte, sondern bewusst gewollt. Er steht in einer besonderen Beziehung zu seinem Schöpfer und ist dazu berufen, die Schöpfung verantwortungsvoll zu gestalten.

Bibel

Der Mensch ist von Gott geschaffen

Der Mensch von Gott geschaffen

Im Schöpfungsbericht wird der Mensch aus „Staub der Erde“ geformt und von Gott selbst angehaucht (Die Bibel, 1.Mose 2,7). Hier wird die doppelte Natur des Menschen deutlich: Er ist zugleich irdisch und geistlich. Diese Spannung prägt sein Dasein. Der Mensch ist begrenzt, vergänglich und doch Träger göttlichen Lebenshauches. Daraus ergibt sich seine Sehnsucht nach Sinn, Wahrheit und Gemeinschaft mit Gott.

Die Menschen sind von Gott abgefallen - Doch Jesus Christus bringt Rettung

Der Mensch ist von Gott abgefallen

Doch die Bibel verschweigt auch nicht die Schattenseite. Durch den Sündenfall, ebenfalls im ersten Buch Mose beschrieben (1.Mose 3), tritt eine Trennung zwischen Gott und Mensch ein. Der Mensch missbraucht seine Freiheit, wendet sich von Gott ab und gerät in Schuld. Diese gebrochene Beziehung wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus: auf das Verhältnis zu Gott, zu den Mitmenschen und zur Schöpfung.
Trotz dieser Trennung bleibt Gottes Zuwendung bestehen. Die Bibel erzählt die Geschichte eines Gottes, der den Menschen sucht und rettet. In Johannesevangelium Kapitel 3,16 wird diese Liebe auf den Punkt gebracht: Gott gibt seinen Sohn, damit der Mensch Leben in Fülle hat. In Jesus Christus wird sichtbar, wozu der Mensch eigentlich bestimmt ist: zur Gemeinschaft mit Gott, zu Liebe, Gerechtigkeit und Hoffnung.
Aus biblischer Sicht ist der Mensch also Geschöpf, Ebenbild, Sünder und zugleich Erlöster. Seine wahre Bestimmung findet er nicht in sich selbst, sondern in der Beziehung zu Gott, der ihm Würde, Sinn und Zukunft schenkt.

Jesus Christus bringt Rettung

Weitere biblische Belege

1. Geschöpf Gottes – nicht göttlich

Die Bibel beginnt mit der klaren Aussage:

„Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich …“
(1.Mose Kapitel 1,26)

„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde …“
(1.Mose Kapitel 1,27)

Der Mensch ist Ebenbild Gottes, aber nicht Gott selbst. Er ist Geschöpf:

„Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde…“
(1.Mose Kapitel 2,7)

„Er ist es, der uns gemacht hat und nicht wir selbst.“
(Psalm 100,3)

Die Bibel zieht eine klare Grenze zwischen Schöpfer und Geschöpf (Jesaja 45,5–9).

2. Gefallen und sündig

Im Gegensatz zur esoterischen Vorstellung, der Mensch sei im Kern gut oder göttlich, beschreibt die Bibel den Menschen als durch den Sündenfall verdorben:

„Durch einen Menschen kam die Sünde in die Welt…“
(Römerbrief Kapitel 5,12)

„Sie sind allesamt Sünder…“
(Römerbrief 3,23)

„Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es.“
(Jeremia Kapitel 17,9)

Der Mensch ist nicht nur unvollkommen, sondern geistlich tot:

„Auch euch, die ihr tot wart in euren Übertretungen und Sünden…“
(Epheserbrief Kapitel 2,1)

3. Erlösungsbedürftig – nicht Selbsterlöser

Die Bibel lehrt eindeutig, dass der Mensch sich nicht selbst retten kann:

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken…“
(Epheserbrief 2,8–9)

„Es ist in keinem anderen das Heil…“
(Apostelgeschichte Kapitel 4,12)

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
(Johannesevangelium Kapitel 14,6)

Die Rettung geschieht allein durch das stellvertretende Opfer von Jesus Christus (Johannesevangelium Kapitel 3,16; 1.Petrusbrief Kapitel 2,24).

4. Einmaliges Leben – danach Gericht

Die Bibel widerspricht der spirituell-esoterischen Lehre von Reinkarnation deutlich:

„Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht…“
(Hebräerbrief Kapitel 9,27)

„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi…“
(2. Korintherbrief Kapitel 5,10)

Es gibt keine zyklische Wiedergeburt, sondern eine einmalige Lebenszeit mit ewigen Konsequenzen (Matthäusevangelium 25,46).

5. Ziel des Menschen: Gemeinschaft mit Gott

Der Mensch wurde zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben…“
(5.Mose Kapitel 6,5)

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, erkennen…“
(Johannesevangelium Kapitel17,3)

Das höchste Ziel ist nicht Selbsterkenntnis, sondern Gotteserkenntnis.

Weitere Beschreibungen zur Esoterik bzw. der Spiritualität und deren biblischen Bewertungen finden Sie unter den folgenden Artikeln:

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