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Naturheilverfahren biblisch hinterfragt

Über 250 alternative Heil- und Diagnoseverfahren aus biblischer Sicht bewertet

Irisdiagnostik

Krankheiten sollen aus der Sicht der Irisdiagnostik zu Veränderungen an der Regenbogenhaut (Iris) führen. Durch das Begutachten der Iris nach Aussehen, Farbe und Veränderungen wollen naturheilkundliche Behandler Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ziehen. 

Wie viele andere alte naturheilkundlichen Diagnose- und Therapiemethoden entstammt die Irisdiagnostik auch magischen und esoterischen Vorstellungen. Veränderungen an den Augen und Pupillenanomalien galten im Mittelalter als Teufelsmale. Auch dachte man, dass durch einen „bösen Blick“ Krankheiten übertragen werden können. In vielen Religionen und Kulturen wurde das Auge als Fenster zur Seele gesehen. Die Iris wurde auch als Miniaturbild des Sternenhimmels gesehen und daher auch zur Wahrsagerei angewendet.


Bewertung aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen

Löst man die Iris aus diesen magischen und esoterischen Vorstellungen heraus und betrachtet sie als Körperteil, in dem sich Krankheiten durch Veränderungen der Farbe und des Aussehens niederschlagen, dann ist die Irisdiagnostik aus biblischer Sicht in Ordnung.

Doch oft fließt esoterisches und magisches Gedankengut in die Irisdiagnostik mit ein. Erst recht wenn sie zur Wahrsagerei verwendet wird. Eine weitere Gefahr könnte darin bestehen, dass falsche Diagnosen gestellt werden und der Betroffene zu falschem Handeln bewegt wird. Von Therapeut zu Therapeut schwankt die Interpretation der Iris sehr. Sie ist mit einer hohen Fehlerquote behaftet.

Irisdiagnostik