Biodynamische Osteopathie aus Sicht der Bibel bewertet
Die Biodynamische Osteopathie (Synonym: Traditionelle Osteopathie) wird als sanfte manuelle Therapieform angesehen, bei der Behandler sich in der Anwendung mit einer „höheren Weisheit“ verbinden wollen. Sie wurde von dem Osteopathen James Jealous entwickelt. Er war ein Schüler von William G. Sutherland, dem Begründer der Craniosacralen Therapie, die ein Bestandteil der Osteopathie ist.
Der Begriff Biodynamik steht für eine ideologische Sichtweise, bei der davon ausgegangen wird, dass im Menschen von Geburt an eine universelle Lebenskraft inne wohnt, die alle Lebensvorgänge steuern und erhalten soll. Diese Lebenskraft wollen manche Osteopathen als „Rhythmus, als Atem des Lebens“ in allen Körperzellen durch Handauflegung erspüren können. Durch sanfte Berührungen des Osteopathen sollen gestörte Vitalitätsrhythmen wieder in ihr vermeintlich ureigenes Potential zurückfinden. Selbstheilungskräfte sollen dadurch angeregt und der ganze Mensch in seine vermeintliche kosmische Balance zurückfinden.
Behandler der Biodynamischen Osteopathie sehen sich bei der Anwendung dieser Therapieform mit einer „höheren Weisheit“ verbunden, durch die dann ein vermeintlicher „Atem des Lebens“ eine neue „lebendige Matrix“ in der behandelten Person bewirken soll. Die Ursachen von Krankheiten werden als Mysterien der Ganzheit angesehen (was auch immer das heißen mag?)
Biodynamische Osteopathie aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen
Die Bezeichnung „Traditionelle Osteopathie“ ist irreführend. Will man doch damit ausdrücken, dass diese Behandlungsmethode die eigentliche, die ursprüngliche, Osteopathie ist. Doch hat sie mit der Osteopathie wie sie von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) vor ca. 150 Jahren begründet wurde nichts gemeinsam.
Die Biodynamische Osteopathie hat einen spirituell-esoterischen Hintergrund
Die Biodynamische Osteopathie betritt ganz unmerklich esoterisch-spirituellen Boden. Das hat mit der eigentlichen Osteopathie, bei der Muskeln, Bänder, Gelenke, Sehnen, innere Organe und Faszien direkt manuell behandelt werden nichts mehr gemeinsam. Die Methode ist von spirituell-esoterischem Gedankengut völlig vereinnahmt. Mithilfe der Biodynamischen Osteopathie will sich der Behandler quasi beim Patienten einloggen und sich gleichzeitig mit einer höheren Macht, die „höhere Weisheit“ verbinden. Damit begeben sich Patient und Behandler in den Zustand der spirituellen (lateinisch „spiritus“ Geist oder Hauch) Empfangsbereitschaft und öffnen sich dabei der unsichtbaren (okkulten) Welt. Unsichtbare geistige Kräfte sollen dadurch ihre vermeintlichen heilenden Energien entfalten.
Sie ist eine Methode der Geistheilung, bei der man sich letztendlich in der Anwendung mit kosmisch-spirituellen Kräften verbinden will, damit diese ihre Heilungskraft entfalten sollen. Diese kosmisch-spirituellen Kräfte kommen allerdings nicht von dem Gott der Bibel, der nur in der Kraft des Heiligen Geistes wirkt. Zur biblischen Erklärung dazu lesen Sie bitte die biblische Bewertung unter Geistheilung weiter.
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