Die Eigenurintherapie (synonym: Eigenharnbehandlung), auch Urintherapie genannt, ist eine alternative Methode, bei der eigener Urin innerlich oder äußerlich angewendet wird. Diese Praxis ist historisch in verschiedenen Kulturen als volkstümliches Heilverfahren belegt.
Urin besteht überwiegend aus Wasser. Daneben enthält er Harnstoff, Elektrolyte, geringe Mengen Hormone sowie Stoffwechselabbauprodukte. Bei der Eigenharnbehandlung wird meist der Morgenurin verwendet. Manche Anwender trinken kleine Mengen davon, andere nutzen Urin äußerlich bei Hautproblemen oder für Umschläge und Bäder.
Befürworter berichten von subjektiv positiven Erfahrungen bei Hautirritationen, Allergien oder allgemeinen Beschwerden. Wissenschaftlich belastbare Belege für eine therapeutische Wirkung liegen jedoch nicht vor. Es existieren keine anerkannten klinischen Studien, die einen medizinischen Nutzen der Eigenharnbehandlung nachweisen.
Die medizinische Sicht der Eigenurintherapie - Eigenharnbehandlung
Aus medizinischer Sicht gilt Urin als Ausscheidungsprodukt, mit dem der Körper Stoffe entfernt, die er nicht mehr benötigt. Eine Wiederaufnahme dieser Stoffe wird daher nicht als sinnvoll angesehen. Bei äußerlicher Anwendung ist zu beachten, dass Urin zwar bei gesunden Menschen meist keimarm ist, aber dennoch Bakterien enthalten kann. Insbesondere bei offenen Wunden oder empfindlicher Haut können dadurch Risiken entstehen.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass Personen mit ernsthaften Erkrankungen auf bewährte medizinische Therapien verzichten und stattdessen auf alternative Methoden zurückgreifen. Dies kann gesundheitliche Folgen haben, wenn notwendige Behandlungen verzögert oder unterlassen werden.
Die Eigenharnbehandlung wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wer sich dennoch mit dieser Methode beschäftigt, sollte sich der fehlenden wissenschaftlichen Grundlage bewusst sein und medizinischen Rat einholen, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen.
Insgesamt handelt es sich bei der Eigenharnbehandlung um eine historische und alternativmedizinische Praxis, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist.
Eigenurintherapie - Eigenharnbehandlung aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen
Bei dieser Methode sind keine esoterischen Einflüsse erkennbar. Je nach Behandler können esoterische Einflüsse hinzukommen.
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