Visualisierung

Bei der Visualisierung werden verschiedene Vorstellungsbilder immer wieder imaginär hervorgerufen. Sie stammt aus dem Buddhismus und wird dort zur Meditation, zum Beispiel zur Visualisierung von Buddhas oder Mandalas eingesetzt. Das Ziel der Visualisierung ist das Überwinden der eigenen „Ich-Vorstellung“, des unerlösten eigenen Wesens, das laut buddhistischer Lehre Ursache aller Leiden sein soll. In der Esoterik wird die Visualisierung angewandt, um Umstände aller Art durch die Kraft der Gedanken zu beeinflussen. Wünsche nach Erfolg, Glück, Geld, Gesundheit und anderem sollen dadurch magisch erfüllt werden. Auch Menschen, zum Beispiel unerwünschte Kollegen, will man dadurch magisch beeinflussen.

In der Krankenbehandlung wird in der westlichen Welt die Visualisierung dazu verwendet, dass der Erkrankte immer wieder sein erkranktes Organ bildlich vor dem „geistigen“ Auge hat, um dieses durch die Kraft der Gedanken zu beeinflussen.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 11 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“

Die Visualisierung entstammt der magischen Vorstellung, dass man sich das Gewünschte, welches man sich immer wieder bildlich vor Augen führt, herbei zaubert beziehungsweise unerwünschte Dinge weg zaubert. Die Visualisierung wird ähnlich wie das Positive Denken zur Wunscherfüllung eingesetzt. Sie kann eindeutig der Magie zugerechnet werden, welche aus biblischer Sicht abzulehnen ist.

Die Magie steht von ihrem Wesen her in direktem Gegensatz zum biblischen Glauben. Gott warnt uns davor, Zauberei (Magie) und deren Methoden zu betreiben: „...dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei (Magie) treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt“ (5.Mose 18,10-11).

Bei dem Praktizieren von Magie öffnet man sich Kräften und Mächten, die nicht von Gott kommen und die vom Gott der Bibel mehr und mehr wegführen. Man will sich solcher Kräfte und Mächte durch bestimmte magische Techniken wie dem Visualisieren habhaft und diese nutzbar machen. Gott liebt uns Menschen und er will, dass wir uns in allen Dingen des Lebens an ihn wenden. Er will uns ein wirklich sinnerfülltes Leben schenken und in allen Belangen unseres Lebens für uns sorgen. An ihn dürfen wir uns durch Jesus Christus wenden.

Bitte lesen Sie hierzu auch das Kapitel „Esoterik-Magie“.

 

403 Forbidden

403 Forbidden


nginx