Moxibustion bzw. Moxa-Therapie im Licht der Bibel bewertet
Die Moxibustion, auch Moxa-Therapie genannt, wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als eine spezielle Form der Akupunktur verstanden. Während bei der klassischen Akupunktur Nadeln eingesetzt werden, um bestimmte Punkte auf den Leitbahnen des Körpers zu stimulieren, nutzt die Moxibustion gezielt Wärme, um eine ähnliche – und in manchen Fällen sogar intensivere – Wirkung zu erzielen. Beide Verfahren beruhen auf denselben theoretischen Grundlagen und verfolgen das Ziel, einen vermeintlichen Energiefluss im Körper zu regulieren und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Das wird allerdings von Vertretern der sogenannten „westlichen Akupunktur“ so nicht gesehen.
Die Ursprünge der Moxibustion reichen mehrere tausend Jahre zurück und sind eng mit der Entwicklung der Akupunktur verbunden. Schon in den frühesten medizinischen Schriften Chinas wurden beide Methoden häufig gemeinsam beschrieben und angewendet. Dabei galt die Moxibustion insbesondere als geeignete Technik, um Kälteerkrankungen zu behandeln und den Körper von innen heraus zu erwärmen.
Im Zentrum der Moxibustion steht die vermeintliche Lebensenergie Qi bzw. Chi
Im Zentrum dieses Heilverfahrens steht das Konzept des Qi, der Lebensenergie, die nach der TCM durch ein Netzwerk von Leitbahnen, den sogenannten Meridiane, im Körper zirkuliert. Ein freier und harmonischer Fluss des Qi soll dabei entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden sein. Wird dieser Fluss gestört, entstehen energetische Blockaden, die sich in Form von Beschwerden oder Krankheiten äußern können. So die Sichtweise der TCM.
Als Form der Akupunktur nutzt die Moxibustion dieselben Akupunkturpunkte entlang der Meridiane, jedoch erfolgt die Stimulation nicht durch Nadeln, sondern durch das Abbrennen von getrocknetem Beifußkraut in der Nähe der Haut oder direkt auf speziellen Trägermaterialien. Die entstehende Wärme dringt lokal begrenzt in den Körper ein um damit den Fluss des Qi besser anregen zu können. Gleichzeitig wird die Energie in den Meridianen gestärkt und Blockaden können sich lösen.
Die vermeintlich energetischen Wirkungswege der Moxibustion entsprechen somit denen der Akupunktur, so wie sie die TCM lehrt. Über die Reizung spezifischer Punkte werden nicht nur lokale Effekte erzielt, sondern auch entfernte Organe und Funktionskreise beeinflusst. Dies ist möglich, weil die Meridiane den gesamten Körper durchziehen und verschiedene Bereiche miteinander verbinden. Diese Sichtweise wird allerdings von Vertretern der sogenannten „westlichen Akupunktur“ so nicht geteilt.
Moxibustion ist die thermische Variante der Akupunktur
Insgesamt lässt sich die Moxibustion daher als thermische Variante der Akupunktur beschreiben. Sie erweitert das Spektrum der klassischen Nadeltechnik um den gezielten Einsatz von Wärme und stellt innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Methode dar, um den Energiefluss zu harmonisieren, das Qi zu stärken und das Gleichgewicht von Yin und Yang zu fördern.
Bei der Moxibustion herrscht immer noch die energetische Sichtweise, wie sie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) lehrt, vor. Sie wird nicht bei der sogenannten „westlichen Akupunktur“, so wie sie unter „Akupunktur“ beschrieben wird, angewandt.
Zur Bewertung der Moxibustion lesen Sie bitte die Bewertung der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ deren Bestandteil sie ist.
Zur Beschreibung und Bewertung der Akupunktur lesen Sie bitte unter „Akupunktur“ weiter.
Die Behauptung, dass mithilfe der Moxibustion vermeintliche „Kälteerkrankungen“ behandelt und ein tiefgehende Erwärmung des Körpers erreicht werden kann, lässt sich nicht halten. Auch, dass ein vermeintlicher Energiefluss dadurch in Gang gebracht werden soll, kann so von Vertretern der „westlichen Akupunktur“ nicht geteilt werden.
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