Die Isopathie ist eine alternativmedizinische Therapiemethode, bei der Krankheitserreger zu Heilmitteln verarbeitet werden. Der Begründer dieser Methode ist der Leipziger Tierarzt Johann Josef Wilhelm Lux (1773-1849). Der Leipziger Zoologe Günther Enderlein (1872-1968) hat dann später diese Methode weiterentwickelt. Sie leitet sich von der Homöopathie ab, die von der Grundannahme ausgeht, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll. Das griechische Wort „homöo“ bedeutet so viel wie „ähnlich“. Die Grundannahme der isotherapeutischen Behandlung ist, dass Gleiches durch Gleiches behandelt werden soll. Das griechische Wort „Iso“ bedeutet so viel wie „gleich“, das griechische Wort „Pathos“ bedeutet Krankheit. Eine Krankheit soll durch den gleichen Erreger oder Toxine (Gifte) behandelt werden, die diese Krankheit auslösen.
Die Isopathie unterscheidet sich nur etwas von der Homöopathie
Die Isopathie unterscheidet sich deshalb etwas von der Homöopathie, sie darf mit ihr nicht verwechselt werden. Isopathische Medikamente werden allerdings nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt. Es erfolgt gleich wie bei der Homöopathie eine Verdünnung und ein Verschütteln (Dynamisierung) der Medikamente.
Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Belege, die die Grundannahmen der Isopathie bestätigen. Sie wird von der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt.
Isopathie anhand der Bibel auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen hin bewertet
Weil isopathische Medikamente nach homöopathischen Gesichtspunkten hergestellt werden, lesen Sie dazu bitte die biblische Bewertung der Homöopathie.
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