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Naturheilverfahren biblisch hinterfragt

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Psychosomatische Energetik (PSE)

Psychosomatische Energetik (PSE) im Licht der Bibel bewertet

Die Psychosomatische Energetik (PSE) ist eine Diagnose- und Therapiemethode, die von der Annahme ausgeht, dass bei der Entstehung von Krankheiten unbewusste, verdrängte seelische Konflikte eine entscheidende Rolle spielen. Sie wurde von Dr. Reimar Banis entwickelt und 1997 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Verdrängte Konflikte sollen sich, so die Theorie der PSE, im vermeintlichen Energiefeld des Menschen, der Aura, manifestieren und zu Energieblockaden führen, die dann wiederum Krankheiten auslösen.

Am Anfang der Psychosomatische Energetik werden das Energiefeld des Menschen sowie auch Energiezonen, die Chakren, mittels eines speziell entwickelten Reba®-Testgerätes auf ihr „Energieniveau“ hin gemessen. Verdrängte Konflikte und die richtigen homöopathischen Mittel zur Therapie sollen damit herausgefunden werden. Außerdem wird mittels des Reba®-Testgerätes auch eine Typbestimmung durchgeführt und der zentral zugrunde liegende Konflikt ermittelt, was die wichtige Grundlage für eine tiefenpsychologische Beratung darstellt. Zur Therapie werden vorwiegend homöopathische Komplexmittel gegeben, die als energetische Emotional- oder Chakrenmittel gesehen werden. Durch die Therapie (tiefenpsychologische Beratung und homöopathische Komplexmittel) soll ein „psychoenergetischer Wachstumsprozess“ in Gang kommen, der zur völligen ganzheitlichen Umgestaltung und Heilung der behandelten Patienten führen soll.

Psychosomatische Energetik

Psychosomatische Energetik biblisch bewertet

Die Psychosomatische Energetik (PSE) ist eine energetische Diagnose- und Therapiemethode, bei der energetische Kräfte anscheinend gemessen werden und mittels energetischer Kräfte therapiert wird. Was von solchen Energien und Kräften aus biblischer Sicht zu halten ist, lesen Sie bitte nach unter „Energien, Schwingungen, kosmische und geistartige Kräfte“.

  • Die PSE geht davon aus, dass der Mensch aus verschiedenen „Energieebenen“ besteht, die durch „energetische Blockaden“ gestört werden können.
  • Diese Blockaden sollen durch Testgeräte wie den Reba-Test oder durch homöopathische Komplexmittel aufgelöst werden.
  • Grundlage ist ein Weltbild, das von feinstofflichen Energien, Chakren, Reinkarnationsgedanken und spirituellen Kräften ausgeht.
  • Dieses Weltbild ist nicht neutral, sondern klar spirituell-esoterisch geprägt.
Bibel, Heilige Schrift, Wort Gottes
Ideologische Grundlagen der PSE
  • Die PSE übernimmt Begriffe und Konzepte aus fernöstlichen Religionen (z. B. Chakren, Lebensenergie).
  • Sie geht davon aus, dass der Mensch durch energetische Schwingungen beeinflusst wird.
  • Sie arbeitet mit „Bewusstseinsfeldern“, „Seelenanteilen“ und „energetischen Mustern“.
  • Diese Vorstellungen stehen im Gegensatz zum biblischen Menschenbild, das den Menschen als Einheit aus Leib, Seele und Geist beschreibt – aber nicht als Energiewesen.

Bibelstelle dazu:

  • Psalm 100,3: „Erkennet, dass der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.“ – Der Mensch ist Geschöpf Gottes, nicht ein energetisches System.
  • 1.Mose 2,7: „Da machte der Herr Gott den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch eine lebendige Seele.“ – Der Mensch lebt durch Gottes Geist, nicht durch feinstoffliche Energie.

PSE als Einstieg in eine spirituell-esoterische Denkweise
  • Die PSE vermittelt ein Weltbild, das den Menschen anleitet, in energetischen Kategorien zu denken.
  • Sie öffnet die Tür zu weiteren esoterischen Praktiken wie Chakrenlehre, Reinkarnation, Pendeln, spirituellem Heilen.
  • Sie führt zu einer Sichtweise, in der der Mensch selbst „Energie“ manipuliert – statt Gott zu vertrauen.

Bibelstelle:

  • 5.Mose 18,10–12: „Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zeichendeuter, kein Beschwörer, kein Zauberer, kein Bannsprecher, keiner, der Geister befragt oder ein Hellseher oder der die Toten befragt. Denn wer solches tut, der ist dem Herrn ein Gräuel.“ – Gott warnt vor allen Praktiken, die spirituelle Kräfte außerhalb seiner Führung suchen.

Gefahr der geistlichen Vermischung
  • Die PSE verwendet Begriffe, die christlich klingen (z. B. Seele, Heilung, Ganzheitlichkeit), aber mit völlig anderem Inhalt gefüllt sind.
  • Dadurch entsteht eine Vermischung von christlicher Sprache und esoterischer Bedeutung.
  • Diese Vermischung führt Menschen leicht in eine falsche Spiritualität.

Bibelstelle:

  • 2.Korinther 6,14–15: „Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein?“ – Geistliche Vermischung ist nicht neutral, sondern gefährlich.
  • Matthäus 6,24: „Niemand kann zwei Herren dienen.“ – Man kann nicht gleichzeitig Gottes Wahrheit und esoterische Weltbilder annehmen.

Esoterische, magische, energetische und okkulte Einflüsse
  • Die PSE arbeitet mit Konzepten, die aus okkulten Traditionen stammen: – Energiefelder – feinstoffliche Schwingungen – Bewusstseinsstufen – spirituelle Blockaden – energetische Diagnosen
  • Diese Konzepte haben keine Grundlage in der Bibel, sondern in spiritistischen und magischen Weltbildern.

Bibelstellen:

  • Jesaja 8,19: „Wenn sie aber zu euch sagen: Befragt die Totengeister und Wahrsager, die da flüstern und murmeln, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen?“ – Gott ruft dazu auf, sich nicht an spirituelle Quellen zu wenden, die nicht von ihm kommen.
  • Apostelgeschichte 19,19: „Viele aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie vor aller Augen.“ – Die ersten Christen trennten sich klar von okkulten Praktiken.
  • Galater 5,19–20: „Offenbar sind die Werke des Fleisches: … Götzendienst, Zauberei …“ – Energetische Manipulation fällt in die Kategorie „Zauberei“, weil sie spirituelle Kräfte ohne Gott nutzt.

Das biblische Menschenbild im Gegensatz zur PSE
  • Die Bibel beschreibt den Menschen als Geschöpf Gottes, nicht als Energiewesen.
  • Heilung kommt nach der Bibel durch Gottes Wirken, nicht durch energetische Schwingungen.
  • Die Bibel kennt keine Chakren, keine Reinkarnation, keine feinstofflichen Energien.

Bibelstellen:

  • Psalm 103,2–3: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Krankheiten.“ – Heilung ist Gottes Werk.
  • Jeremia 17,14: „Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“ – Heilung ist nicht energetisch, sondern göttlich.

Die Frage nach der Quelle der „Energie“
  • Die PSE behauptet, Energie sei eine neutrale Kraft.
  • Die Bibel zeigt jedoch, dass spirituelle Kräfte niemals neutral sind.
  • Entweder sie kommen von Gott – oder sie kommen aus einer Quelle, die Gott nicht ehrt.

Bibelstelle:

  • 1.Johannes 4,1: „Glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind.“ – Spirituelle Kräfte müssen geprüft werden.
  • 2.Korinther 11,14: „Und das ist kein Wunder; denn der Satan selbst verstellt sich als Engel des Lichts.“ – Spirituelle Erfahrungen können täuschend positiv wirken.

 

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