17. Anmerkungen zum Thema Wellness

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.

Der Wellnessmarkt boomt. Immer mehr Wellnessunternehmen eröffnen ihre Pforten. Anscheinend besteht eine große Nachfrage nach Wellnessdienstleistungen. Viele alternative Heilverfahren werden auch zur Entspannung, zur Belebung des Geistes und zum Wohlfühlen eingesetzt. So kommen manche Methoden, die ich bereits vorgestellt und bewertet habe, auch in Wellnessunternehmen zur Anwendung. Zum Beispiel die Aromatherapie, ayurvedische Massagen, Bach-Blütentherapie, Breuß-Massage, energetische Methoden, Reiki und andere. Auch bei Wellness geht es oft darum, neue „Energien“ zu erlangen. Mittels energetischer Massagen sollen Energiezonen am Körper aktiviert oder kosmische Kräfte zugeführt werden. Mittels der Aromatherapie sollen beseelte Pflanzenkräfte oder kosmische Kräfte zur Wirkung kommen. Es begegnet uns in den Wellnessunternehmen oft das Gleiche, was uns auch in manchen Naturheilpraxen begegnet. Die Gefahren dieser Anwendungen habe ich bereits beschrieben.

Mit den meisten Verfahren und Anwendungen im Wellnessbereich wird oft eine esoterische Weltanschauung transportiert und auf sanftem Wege dem Verbraucher „untergeschoben“.

Eine weitere Gefahr ist, dass in Wellnessunternehmen auch unerlaubt Therapien durchgeführt werden. Die Übergänge von der Wellnessbehandlung zur Therapie sind sehr fließend. Therapien darf aber nur medizinisches und gesetzlich anerkanntes Personal nach der Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers durchführen, sonst niemand. Das wissen die meisten Verbraucher nicht.

Warum besteht überhaupt ein so großer Bedarf an Wellness und Entspannung

Wir leben in einer sehr stressigen Zeit, unser Leben beschleunigt sich immer mehr. In unserer Gesellschaft geht es immer mehr um Leistung und Anerkennung. Die globalisierte Weltwirtschaft, die uns dienen und uns Wohlstand und ein angenehmes Leben in Glück und Harmonie ermöglichen soll, verselbstständigt sich immer mehr. Wir Menschen müssen uns der Wirtschaft anpassen und nicht die Wirtschaft unseren Bedürfnissen. Arbeitsplätze werden wegrationalisiert oder ins Ausland verlegt. Wer nicht mithalten kann, kommt unter die Räder. Wir müssen uns mehr und mehr den Gegebenheiten anpassen und immer mehr leisten in immer kürzerer Zeit. Dazu kommt noch die Reizüberflutung der Medien und unsere immer lauter werdende Umwelt. Der Stress steigt ständig, die Anforderungen ebenso. Wir leben in einer Welt losgelöst von Gott. Wir ernten, was wir sähen.

Wir sehnen uns nach Ruhe, Glück und Harmonie. Wir arbeiten viel dafür und strengen uns an, um dieses Ziel zu erreichen. Durch wirtschaftlichen Wohlstand soll es erreicht werden und wir erreichen es doch nicht, auch wenn wir viel verdienen. Die Suche des Menschen nach Glück, Harmonie, Ruhe und Frieden ist nichts anderes, als die Suche des Menschen nach Gott und dem verlorenen Paradies. Die meisten Menschen wissen nur nicht, dass sie nach Gott suchen.

Individualismus, Materialismus, Kapitalismus, Erfolgsstreben, die Vielfalt an Lebensphilosophien, Schönheitskult, Spaßgesellschaft, Atheismus und viele andere zeitgeistige Strömungen haben diese Sehnsucht nach Gott nicht wirklich befriedigt. Ich meine in unserer Gesellschaft einen großen Hunger nach wirklichem Leben zu verspüren, den bisher keine zeitgeistige Strömung anhaltend stillen konnte. Vom Zeitgeist schreibt auch schon der Apostel Paulus (Epheser 2,1-2) und er beschreibt ihn als Geist, der von einem Mächtigen ausgeht, der in der Luft herrscht (dem Teufel).

Der alttestamentliche Prophet Amos weissagt in Amos 8,11-12: Siehe, es kommt die Zeit spricht, Gott der Herr, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu hören; dass sie hin und her von einem Meer zum anderen, von Norden nach Osten laufen und des Herrn Wort suchen und doch nicht finden werden“.

Nur Jesus, der Sohn Gottes kann diesen Hunger wirklich stillen und dauerhaft satt machen. Jesus sagt von sich: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, des wird nimmermehr dürsten“ (Johannes 6,35).

Ich habe beschrieben, dass Stress, Unruhe und Hektik viel mit der Suche nach Gott zu tun haben und dass nur Jesus diesen Hunger stillen kann und somit auch Frieden und Ruhe in Ihre Seele einkehrt. So lassen Sie sich einladen, zu Jesus zu kommen, der sagt: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Matthäus 11,28).

Jesus will Sie erquicken, bei ihm dürfen Sie neue Kraft tanken.

Es ist nichts gegen eine angenehme Entspannungsmassage oder sonstige Wellnessbehandlungen einzuwenden, solange die Methoden gemieden werden, die aus biblischer Sicht abzulehnen sind.

Gott hat nichts dagegen, dass Sie es sich richtig gut gehen lassen. Wenn Sie also dauerhaft nach einer Kraftquelle suchen, dann vertrauen Sie sich Ihrem Schöpfer an. Jesus ist der Weg zu Gott.

Ohne den Schöpfer ist das Geschöpf bald erschöpft.

Der alttestamentliche Prophet Jesaja spricht von Gott: „Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögendem. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und  nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“ (Jesaja 40,29-31). 

 

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