Mykotherapie

Die Mykotherapie ist ein eigenständiger Zweig der Naturheilkunde oder der Pflanzenheilkunde, hat aber als solche noch keine Anerkennung. Sie kann zumindest in China auf eine lange Tradition verweisen.

Unter Mykotherapie wird die Anwendung von aus Pilzen (griechisch mykes) gewonnenen Extrakten zur vorbeugenden und therapeutischen Behandlung von Erkrankungen verstanden. Für die Präparate aus Pilzextrakten besteht in Deutschland keine Zulassungspflicht, sie dürfen als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden und unterstehen somit dem Lebensmittelrecht und nicht dem Arzneimittelrecht. Die Angaben medizinischer oder therapeutischer Wirkungen sind demnach nicht zulässig. Bislang besteht für die Wirksamkeit solcher Präparate kein wissenschaftlicher Nachweis. Laut einem Urteil des Landgerichts Tübingen (8. November 2005, Az 21 O 184/05) wurde einem Anbieter von Heilpilzpräparaten untersagt, mit der Behauptung therapeutischer Wirksamkeit solcher Präparate Werbung zu machen. Er hatte unter anderem behauptet, dass Heilpilzpräparate einen erhöhten Cholesterinspiegel senken und heilende Wirkungen auf Krebs und Tinnitus haben sollen. 

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 11 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“

Zuerst einmal sind bei der Mykotherapie keine unbiblischen oder esoterischen Einflüsse zu finden. Die wissenschaftliche Belegbarkeit der Wirkungen steht noch aus.

Eventuell ist sie einfach nur Gaukelei oder „leerer Trug“ (Kolosser 2,8). Hierzu können Sie auch das Kapitel „Heilen mit Nichts – Warum helfen nutzlose Therapien“ lesen.

 

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