2c. Krankheit aus esoterischer und aus biblischer Sicht

Aus esoterischer Sicht ist Krankheit auf die Unvollkommenheit des Menschen zurückzuführen. Die Menschen sollen in Vorzeiten gottgleiche Engel- oder Lichtwesen mit hoher Energie und Schwingungsfrequenz gewesen sein. Doch haben sie, bedingt durch eine kosmische Katastrophe, ihren Engel- oder Lichtstatus verloren und sind jetzt irdische Wesen mit niedriger Energie und Schwingungsfrequenz. Sie haben ihre Vollkommenheit, ihr Gott-gleich-Sein verloren und werden deshalb krank. Die Therapie von Krankheiten zielt darauf ab, die Erkrankten mit göttlicher Kraft oder heilenden göttlichen Informationen zu versorgen. Diese Kraft oder Information soll mittels Energien oder Schwingungen übertragen werden. Energien oder Schwingungen werden in der Esoterik als spirituelle Kräfte verstanden, deren Quelle und Ursprung Gott sein soll. Weitere Erklärungen hierzu lesen Sie bitte im Kapitel „Energien, Schwingungen, kosmische und geistartige Kräfte“. Der Erkrankte soll durch diese Kräfte unterstützt seinen Weg zur Vollkommenheit, zum Göttlichen wieder aufnehmen und somit ein Stück heiler und vollkommener werden. Die Krankheit kann dadurch geheilt werden, so die esoterische Sichtweise. Gerade in der alternativen Heilkunde begegnen uns viele Heilverfahren, die einen energetischen Wirkungsweg haben sollen, um die Erkrankten mit einer vermeintlich heilenden göttlichen Energie zu versorgen. Bei etlichen Heilverfahren ist dieser energetische Aspekt nicht gleich ersichtlich. Sie werden uns oft als natürliche, ganzheitliche oder sanfte Heilverfahren angeboten.

Krankheit ist aus biblischer Sicht auf den Sündenfall (1.Mose 3) von Adam und Eva zurückzuführen. Durch den Sündenfall hat der Teufel Anteil an der Schöpfung erhalten und damit kamen Leid und Krankheit in unser Leben. Gott hat durch seine Propheten, durch die Heilige Schrift (Bibel) und durch Jesus Christus selbst gezeigt, wie unser Leben in dieser Welt gelingen kann und wie wir mit den Folgen des Sündenfalls (z. B. Krankheit) zurechtkommen können, bis Jesus wiederkommt und die Kinder Gottes zu sich holt. Bis zur Wiederkunft Jesu bleiben diese Folgen des Sündenfalls, wie zum Beispiel Krankheit, für uns Menschen bestehen. Auch für Christen. Aus der Bibel wissen wir, dass der Apostel Paulus vermutlich ein Augenleiden hatte (Galater 4,15 in Verbindung mit 2. Korinther 12,9). Sein Mitstreiter Timotheus hatte eine Magenerkrankung (1.Timotheus 5,23).

Aus der Bibel kennen wir viele Geschichten, bei denen Jesus und seine Jünger Menschen geheilt haben. Auch heute berichten viele Christen darüber, dass Jesus sie geheilt hat. Ich selbst habe auch Heilungen erlebt. Jesus wirkt nach seiner Himmelfahrt durch den Heiligen Geist unter uns und heilt auch heute noch (siehe biblische Bewertung des Kapitels „Energien, Schwingungen, kosmische und geistartige Kräfte“). 

In dem Kapitel „Überlegungen zu einer christlichen (Natur-)Heilkunde“, beschreibe ich skizzenhaft, wie eine Heilkunde aus biblischer Sicht gelingen kann (lesen Sie bitte dort nach). Die Frage warum manche Menschen in der Hinwendung zu Jesus Heilung ihrer Krankheiten erfahren und manche nicht, muss unbeantwortet bleiben. Manchmal lassen sich Heilungshindernisse (z. B. persönliche Schuld) finden, die von Jesus vergeben werden kann. Doch längst nicht immer hat persönliche Schuld etwas mit der bestehenden Krankheit zu tun. Die Folgen des Sündenfalls, wie zum Beispiel Krankheit, werden erst in Gottes ewigem Reich endgültig behoben werden (Offenbarung 21,3-5). Bis dahin bleiben wir mit den Auswirkungen des Sündenfalls konfrontiert, auch mit Krankheit.

 

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