2b. Gott aus esoterischer und aus biblischer Sicht

 

Gott aus esoterischer Sicht

Das Gottesbild der Esoterik ist sehr ungenau. Sie lässt offen, wer Gott wirklich ist. Jeder, der die Esoterik praktiziert, hat seine eigene Vorstellung von Gott. Man kann sich mithilfe der Esoterik sein eigenes Gottesbild erschaffen. In der Esoterik wird der Mensch zum Maß der Dinge. Gott wird nach dem Bilde des Menschen geschaffen und nach seinen Vorstellungen, was im völligen Gegensatz zur Bibel steht, wo der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen ist.

Gott wird als unpersönliche kosmische Kraft gesehen oder als Energiewesen mit sehr hochfrequenter Energie. Gott soll die Quelle aller Energie und Liebe und Licht sein. Gott soll mit viel Liebe, Reinheit, Wahrheit und Licht den Kosmos und den Menschen erschaffen haben. Die Menschen waren zu Anfang der Schöpfung, so die Sicht der Esoterik, Lichtwesen oder Engelwesen, mit sehr hoher Energie. Aufgrund einer kosmischen Katastrophe die Menschen ihren Engelstatus und sind seither Menschen mit niedriger Energie.

Gott will, so die Sicht der Esoterik, dass die Menschen wieder zu Lichtwesen oder Energiewesen mit hoher Energie werden und als solche durch den Kosmos schweben.

Manche sehen Gott auch als eine Art „Bioenergie“ an.  

Jesus, der aus der Sicht der Bibel, der Sohn Gottes ist und für uns Menschen in diese Welt kam, wird in der Esoterik als Lichtmeister oder Energiemeister gesehen, der über sehr viel Energie und Licht verfügt haben soll.

 

Gott aus biblischer Sicht

Die Bibel sagt uns, dass es nur einen Gott gibt (5.Mose 6,4 und 1.Korinther 8,4-6). Es wird aber in dreifacher Weise von ihm geredet. Er wird als Drei-einiger-Gott verstanden (Vater, Sohn und Heiliger Geist, Matthäus 28,19). Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde und des Menschen (1.Mose Kapitel 1). Er ist allmächtig (Jesaja 44,24).

Seit dem Sündenfall neigen die Menschen dazu, sich eigene Götter zu machen. Diese Götter werden in der Bibel als Götzen (Psalm 96,6) bezeichnet. Mit Macht zieht es Menschen, die nicht an Gott glauben (Heiden), zu den Götzen (1.Korinther 12,2). Diese Götzen sind nichts nütze, wer ihnen anhängt, wird zuschanden (Jesaja 44, 9-10) und kommt nicht ins Reich Gottes (Epheser 5,5). Davor will uns Gott beschützen, deshalb sagt er uns in der Bibel:“ Ihr sollt euch keine Götzen machen….. (3.Mose 26,1). Im Ersten der Zehn Gebote sagt uns Gott, dass wir keine anderen Götter haben sollen (2.Mose 20,3).

Gott lebte zu Anfang der Menschheit sehr verbunden mit den ersten Menschen, Adam und Eva, im Paradies, dem Garten Eden (1.Mose 2 und 3). Da sich Adam und Eva gegen die Gebote Gottes gestellt haben (Sündenfall 1.Mose 3), mussten sie das Paradies verlassen. Seither ist die Menschheitsgeschichte von Auflehnung gegen Gott geprägt, da der Teufel Anrechte an der Schöpfung durch den Sündenfall erlangt hat. Gott hat sich in seiner Liebe sehr um die Menschen bemüht und ihnen durch die Zehn Gebote gezeigt, wie ein Leben außerhalb des Paradieses gelingen kann. Viele Propheten hat er berufen um sein Volk zu ihm zurückzuführen (Hebräer 11,1 ff), doch sie hörten nicht auf diese. Als das alles nichts nützte, sandte er seinen Sohn Jesus Christus (Hebräer 11,1 ff), der für die Sünden der Menschen sterben musste.

Gott liebt die Menschen und seine Schöpfung. Die Liebe Gottes findet ihren höchsten Ausdruck darin, dass er seinen Sohn, Jesus Christus, für uns Menschen am Kreuz von Golgatha geopfert hat (Johannes 3,16 , Römer 5,5-8).

Ich kenne keine andere Religion, bei der Gott zu den Menschen kommt. Der Gott der Christen hat alles für uns getan. Er hat sein Bestes und Wertvollstes, nämlich Jesus (sein Sohn), für uns gegeben. Er hat sich über Jahrtausende um uns Menschen bemüht, doch nur wenige nahmen sein Angebot an.

In allen anderen Religionen müssen die Menschen durch religiöse Übungen und Praktiken zu Gott kommen. Auch in der Esoterik. Der Gott der Christen kommt in Jesus Christus zu uns. Jesus verlies die Herrlichkeit im Himmel und wurde Mensch. Er wurde als Mensch in ärmliche Verhältnisse geboren. Er lag als Baby in einer einfachen Krippe. Nach seiner Geburt mussten die Eltern flüchten und lebten als Flüchtlinge in Ägypten (Matthäus 2,13 ff). Später reiste Jesus als mittelloser Wanderprediger durch Israel (Matthäus 8,20).

Er endete am Kreuz von Golgatha von allen verlassen und verleugnet. Vor seiner Kreuzigung wurde er gefoltert und verspottet (Matthäus 27,28-50). Das alles hat er für uns getan, auch für Sie.

In der Esoterik wollen die Menschen wie Gott werden. Der Gott, so wie ihn uns die Bibel lehrt, wurde Mensch und kam zu uns.

Die Esoterik ist meiner Überzeugung nach nicht der Weg zu Gott, nur Jesus allein.

 

Der wahre Jesus

 

In der Esoterik wird Jesus unter anderem als „Lichtmeister“ oder „Energiemeister“ dargestellt, der über hohe „Schwingungsfrequenzen“ verfügt haben soll. Seine Heilskraft soll er durch seine hohe Schwingungsfrequenz bezogen haben.

Zentrale Aspekte des christlichen Glaubens, wie der Sühnetod Jesu am Kreuz von Golgatha, seine Auferstehung, seine Gottessohnschaft werden von der Esoterik infrage gestellt. Auch sein Absolutheitsanspruch, dass er der Weg zu Gott, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6), wird bestritten.

Diese zentralen Aspekte des christlichen Glaubens werden von der Esoterik verzerrt, entstellt, verdreht und geleugnet.

Jesus war kein Licht- oder Energiemeister, so wie uns das die Esoterik glaubhaft machen will. Er ist der Sohn Gottes (Johannes 1,14, Matthäus 14,33, Matthäus 16,16, Johannes 1,49). Seine Kraft bezog er nicht aus Energie oder Schwingungen, sondern durch den Heiligen Geist und er wirkte auch durch den Heiligen Geist (Heiliger Geist – Matthäus 3,16, Matthäus 8,28-33 und Markus 1,23-25).

Nur Jesus ist der Weg aus esoterischen Bindungen. Er ist in diese Welt gekommen um die Werke des Teufels zu zerstören (1.Johannes 3,8b). Ihm ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden (Matthäus 28,18), auch böse Geister sind ihm untertan (Matthäus 8,28-33 und Markus 1,23-25).

Jesus kam als Retter (Johannes 3,16) in diese Welt, um die Beziehung der Menschen zu Gott wiederherzustellen, die seit dem Sündenfall von Adam und Eva zerbrochen ist (1.Mose 3). Nur durch Jesus kann diese zerbrochene Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott als nur durch Jesus (Johannes 14,6). Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zu Gott wieder freigemacht (Römer 5,18). Dadurch, dass er sich für die Menschen opferte, wird er auch als Lamm Gottes bezeichnet (Johannes 1,29).

Gott hat Jesus in diese Welt gesandt, weil er die Menschen liebt und nicht will, dass diese verloren gehen (Johannes 3,16).

Nur Jesus ist der Weg zu Gott. Er sagt von sich, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass keiner zu Gott dem Vater kommen kann als nur durch ihn (Johannes 14,6).

Machen Sie von dem Angebot Gottes gebrauch. Vertrauen Sie Jesus Ihr Leben an. Jesus liebt Sie so sehr, dass er sein Leben für Sie gab, damit Sie Leben in Fülle haben dürfen.

Folgende Schritte sind dazu notwendig:

1.      Reden Sie mit Jesus (die Bibel nennt das beten) und sagen ihm, dass Sie erkannt haben, dass er der Weg zu Gott ist. Vertrauen Sie ihm Ihr Leben an.

2.      Bekennen Sie Ihre Schuld vor Jesus.

·        Sie haben bestimmt Fehler in Ihrem Leben gemacht und sind an anderen Menschen schuldig geworden. Bekennen Sie dies Jesus und bitten Sie ihn um Vergebung.

·        Falls Sie esoterische und okkulte Praktiken (Methoden, die auf dieser Internetpräsenz beschrieben werden) betrieben haben, so bekennen Sie auch dies als Schuld vor Jesus und bitten ihn um Vergebung. Sagen Sie sich von solchen Dingen im Namen Jesus los. Bitten Sie Jesus, Sie von okkulten Bindungen zu befreien.

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9 nach der Lutherübersetzung.

3.      Lesen Sie regelmäßig im Wort Gottes, der Bibel. Beginnen Sie im Neuen Testament mit dem Johannesevangelium.

4.      Suchen Sie Anschluss an eine christliche Kirche oder Freikirche. 

 

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