Atlastherapie nach Arlen

Der erste Halswirbel der Wirbelsäule wird auch als Atlas bezeichnet. Der Atlas trägt den Kopf, der mit der Schädelbasis auf dem Atlas aufliegt. Nach unten ist der Atlas mit dem Axis, dem zweiten Halswirbel, über Gelenke verbunden. Mit der Schädelbasis und dem Axis ist der Atlas über Bänder, Gelenkkapseln und Muskeln verbunden. In nächster Nähe des Atlas liegen die Schädelbasis, der zweite Halswirbel mit seinen Gelenkfortsätzen, wichtige Blutgefäße, Nervenbahnen, die wiederum mit dem Gehirn und den Hirnnerven verschaltet sind und das Kiefergelenk. Eine Störung in diesem komplexen Gefüge, bei dem so viele wichtige sensible Strukturen beieinander sind, kann laut „Atlastherapeuten“ zu vielen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen. Schwindel, Koordinationsstörungen, Ohrgeräusche, Beeinträchtigung des Sehens und Hörens, Herzrasen, Bluthochdruck, Depressionen, Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Störungen der kindlichen Motorik und anderes mehr werden auf Funktionsstörungen des Atlas oder seiner Umgebung zurückgeführt.

Durch eine spezielle Atlastherapie, die nach ihrem Erfinder Arlen benannt ist, übt der Atlastherapeut mit seinen Fingern Impulse auf die Querfortsätze des Atlas aus. Dies soll zu Dehnungsreizen an Nackenrezeptoren führen, die auf neurologischer Ebene vom Gehirn verarbeitet werden sollen. Dies soll dann wiederum zu Heilungsreizen führen, dass nervale Informationen, die in verschiedenen Gehirnzentren bisher „falsch“ verarbeitet worden sind, nun richtig verarbeitet werden.

Dadurch sollen heilende und regenerative Prozesse im ganzen Körper ausgelöst werden.

Die Atlastherapie nach Arlen wird auch häufig bei Kindern und Säuglingen angewandt.

Eine weitere Behandlungsmethode um eine Korrektur des Atlas durchzuführen ist „ATLANTOtec®“, bei dem der Atlas und das umliegende Gewebe mittels eines speziellen Atlaskorrektur-Apparates behandelt werden. Die Grundlagen von ATLANTOtec® und der Atlastherapie nach Arlen sind sich sehr ähnlich.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht auf mögliche esoterische, magische oder okkulte Belastungen

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 11 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.

Bei diesen Methoden ist kein esoterisches Gedankengut zu finden, daher sind sie aus biblischer Sicht in Ordnung. Gelegentlich können, je nach Anschauung des Therapeuten, esoterische Ansichten und Einflüsse hinzukommen.

 

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